Oktober 21, 2020

GLÜCK und GELASSENHEIT

Von admin-intdoc

Romée d´Harambure alias Henri Lenoir

Unabhängigkeit ist gleich zu stellen zum Glück bzw. teile des Glücklich sein. Unabhängigkeit ist allerdings entweder mit Reichtum verbunden oder mit Indifferenz, wobei es wohl möglich ist beides zu haben oder zu empfinden. Aber ist der Weg zum Glück wichtiger als das Glück selber?

Heraklit behauptet dass alles nur durch ihre Gegensätze besteht. Also kann Glück nur im Vergleich zu nicht Glück oder Unglück empfunden werden. Empfunden? Nein aber möglicherweise bewertet.

Der Logos ist bei den Stoikern das pure Gegenteil des Pathos mit ihrer Leidenschaft und Affekt. Die Stoiker behaupten dass das Pathos verschwinden soll um das Glück zu erreichen. Hier sind sie nicht mehr sehr weit von der Lehre Buddha

In der Gelassenheit ist all dieses vorhanden aber anders bewertet. Können wir eigentlich nur das eine oder das andere erleben. Sind es nicht Stufen des Gleichen? Und sollen wir das eine extreme zu Gunsten des andere erleben?

Einige behaupten dass das göttliche Prinzipe das Logos ist. Es würde aber bedeuten das Gott sich das Logo unterwerfe, es sei denn das Logo ist Teil Gottes. Aber nur Teil, denn die Absolute sind unendlich. Früher gab man jedes aussprechbare Absolut ein Gott bzw. eine Göttliche Figur. Die Juden haben uns gelernt dass dieses auch in Einem möglich ist. Und hier sind wir schon bei dem Geheimnis der Mathematik wo alles zu Einem endet oder anfängt. 

Die Gelassenheit wird somit eine Einstellung für das Leben und eventuell für das gesuchte oder erhoffte Glück. Aber eine Einstellung gegenüber was? Sie erfordert schon eine Bewertung des Gute und des weniger Gute. Sie erfordert Ruhe und innere Sicherheit um die Gegensätze zu erkennen um sie teilweise zu bewerten. Dieses geht allerdings nicht ohne sie zu erleben oder empfinden. Bedeutet dennoch nicht dass alles erlaubt ist was möglich ist. Lernen und Erfahren geht sehr wohl über versuchen, dennoch sind viele Versuche schon gescheitert oder erzeugen Unmut oder Trauer bei Andere. Hier sind moralische Grenzen zu respektieren. Das eigene Wohl, sei es körperlich oder Geistig, Materiell oder Spirituell, soll respektiert werden. Liebe den Andere so wie Du Dich selber liebst und damit wurde alles gesagt.

ZIEL UND WEG Nicht das Finden gilt sondern das gefunden werden.
Nicht das Suchen zählt sondern dass erkannt zu werden.
Einige behaupten der Weg ist das Ziel aber nur das Gehen auf den richtigen Weg ist das Ziel. Alles andere ist nur Umweg zum Ziel und ich bleibe gelassen.

ICH FÜHLE MICH WIE EIN GÄRTNER Ich fühle mich wie ein Gärtner der die Seelen zu blühen bringt. Manchmal sind sie trocken und hart, dennoch ist das wahre Leben tief innen versteckt.
Es erwartet befreit zu werden. Es erwartet erwünscht und gepflegt zu werden. Es schreit nach Freiheit, es schreit nach Leben. Manchmal sind sie verfault und weich dennoch wollen sie raus. Es erwartet befreit zu werden. Es erwartet erwünscht und gepflegt zu werden. Es schreiet nach Luft um tief atmen zu können. Es schreit nach Gelassenheit.