Oktober 21, 2020

ZEIT, GELD und VERMÖGEN

Von admin-intdoc

Romee d´Harambure alias Henri LENOIR

Qualität oder Quantität? Geld ist die einzige Sache die ihre Qualität aus Quantität zieht meint Richard David Precht.  Geld ist moralisch neutral und Wertlos. Nicht allerdings was mit Geld gemacht wird oder die Konsequenzen davon. Was moralisch Wertneutral ist und unmoralisch verwendet wird, unterliegt die Verwendung und übernimmt die Eigenschaft der Verwendung.

Der Sozialbetrug auch im kleinen ist genauso kritisch zu sehen als das Kassieren von ungerechte Bonus. Wobei nicht das Prinzip der Bonus in Frage zu stellen ist, sondern deren Wert und dessen Gerecht Fertigkeit. Schließlich sind ja die Vorstände bezahlt um eine ordentliche und gute Arbeit zu machen und keine Misswirtschaft herbei zu führen Aber dieses scheint oft nicht berücksichtigt zu sein.

Wenn wir was haben, haben wir es provisorisch, entweder bis zur nächste Krise, oder bis zu der nächsten falschen Entscheidung, manchmal bis zum nächsten Unglück. Diese Unbeständigkeit versuchen wir zu begrenzen. Aber was wir entscheiden ist immer nur ein Versuch und in jedem Fall das Ergebnis einer Entscheidung. Eine menschliche Entscheidung die auch den ganzen Menschen beinhaltet. Auf Grund dessen wird auch manchmal eine Bewertung des Menschen getroffen. Diese Beurteilung wird schnell eine Verurteilung! Heutzutage ist das finanzielle unwirtschaftliche Ergebnis die Basis des Urteils und spiegelt somit wieder den Menschen. Aber Spiegeln können, so oder so, das Bild zurückgeben. Eine Messung des Erfolges oder des Misserfolges, der Dummheit oder der Situation, des Ergebnis oder seine Folgen, werden immer nur mit den Maßen der Zeit getroffen. Und was sind diese maßen? Materiellem Reichtum? Seelisches Guthaben? Geistiges Ergebnis?

Schnelle Geschäfte sind nur für naive, gierige oder arme Leute da.. Ich möchte weiter Herr über mein eigenes Tempo bleiben, und lass mir in keinem Fall die Zeit vorschreiben. Zwischen Geburt und Tod wurde die Zeit in meine Händen gelegen. Dort soll sie auch bleiben. Diese Einstellung bewahrt mich von Fehlentscheidungen, die vielleicht viel größer sein können, als der kurzfristige erhoffter Gewinn. Es mag sein dass damit ein gutes Geschäft verpasst wird, aber es hat sich gezeigt dass immer wieder ein noch besseres später aufkommt. Somit ist der Rhythmus meiner Entscheidungen nicht von den anderen bestimmt, und kann auch nicht unter Druck gesetzt werden.

Wird für eine Entscheidung ein Konkurrenzanbot erwähnt, überlasse ich sofort das Geschäft an dem Anderen.  Damit wird der Wind aus den Segeln des Anbieters genommen und es kommt schnell wieder Ruhe im Spiel. 

Das schlimmste ist die Armut zu verwalten. Es ist nicht nur langweilig und schwierig, es hat auch den Nachteil, dass es einem so beschäftigt, dass er keine Zeit mehr für neue gute Geschäfte hat. Ein Teufelskreis. Also vermeide den Kontakt mit armen Leute, denn deren Armut ist eine hoch ansteckbare Krankheit. Das bedeutet nicht dass Du befreit bist arme Leute zu helfen, aber vermisch die Ebenen nicht. Mache Geschäfte auf einer Seite und das Karitative mit dem Gewinn davon. 

Die Nachhaltigkeit eines Geschäftes ist in der Progression folgende Kriterien gegeben:

  • Der Gewinn des Geschäftes für Dich
  • Der Gewinn des Geschäftes für den Anderen.
    Keiner soll das Geschäft bereuen, oder sich über den Tische gezogen fühlen.
  • Die Langfristigkeit des Geschäftes: Stabilität und Ruhe
  • Die Möglichkeit aus dem Geschäft wieder heraus zu kommen: Freiheit

–    Der moralische Sinn des Geschäftes, und wenn es in sich keines trägt, sollte es durch die Gewinnverteilung nachgeholt werden.